Tier- & Pflanzenwelt

In der Dominikanischen Republik gibt es etwa 6 000 verschiedene Pflanzen- und 7 000 Tierarten. Dazu zählt auch der Nationalvogel des Landes, der Palmschwätzer oder Cigua Palmera. Dieser Vogel ist auf der Insel Hispaniola zuhause, ebenso wie die rosafarbene Kaktusblüte der Bayahíbe-Rose, die ebenfalls nur in der Dominikanischen Republik vorkommt. Auch Reptilien und Amphibien findet man hier, so zum Beispiel das Spitzkrokodil oder den stark gefährdeten Nashornleguan. Die eindeutigen Spitzenreiter der in freier Wildbahn lebenden Tiere sind jedoch die fast 3 000 Buckelwale, die Jahr für Jahr in die Bucht von Samaná kommen, um sich in in diesen warmen Gewässern zu paaren und ihre Jungen zur Welt zu bringen.

 

Blumen & Bäume

Die Pflanzenvielfalt der Dominikanischen Republik ist beeindruckend. Es gibt 6 000 verschiedene Arten, von denen 2 050 nur hier zu finden sind. Eine Pflanze ganz besonderer Art ist die exotische Pereskia quisqueyana oder Rose von Bayahíbe, die Nationalblume des Landes. Diese ungewöhnliche Kaktee hat Blätter und rosafarbene Blüten und kommt ausschließlich in der Gegend um die Bucht von Bayahíbe vor.

Der Nationalbaum der Dominikanischen Republik ist der Caoba bzw. Mahagoni. Zudem können Sie hier viele andere Baumarten bestaunen wie den Ceiba bzw. Kapokbaum, die Westindische Zedrele, den Kalebassenbaum und natürlich auch viele verschiedene tropische Palmenarten. Dieses afrikanische Erbe säumt die Strände und ist auch in den Bergen der Dominkanischen Republik zu finden. Die Kokospalme wächst überall, und die Königspalme ist eines der Symbole der Dominikanischen Republik, ihre Blätter sind Teil der Flagge des Landes. Im Sommer sind die leuchtend roten Blüten der Flammenbäume nicht zu übersehen. Diese importierte Baumart spendet Schatten an den Straßen und auf Feldern. In den höher gelegenen Orten im Zentrum der Dominikanischen Republik findet man die natürlich hier vorkommende Kiefernart Pinus occidentalis, die in kühlem Klima gut gedeiht.

Wer Blumen liebt, kommt hier auf seine Kosten: Neben vielen tropischen Blumen sind die über 300 verschiedenen Orchideenarten besonders erwähnenswert. Sie können sie in freier Natur in den kühlen Tälern von Jarabacoa und Constanza sehen oder auch in Parks wie etwa dem Jardín Botánico Nacional in Santo Domingo, dem größten seiner Art in der Karibik. Auch in den botanischen Gärten auf dem Berg Isabel de Torres in Puerto Plata und im Scape Park in der Region von Punta Cana kann man sie bewundern. Die Provinz Constanza ist bekannt für ihre bunten Blumenplantagen. Sie sind ein Erbe der japanischen Landarbeiter, die nach dem Zweiten Weltkrieg in die Dominikanische Republik einwanderten.

Wenn Sie hautnah erleben möchten, was die Natur hier an Pflanzen und Tieren zu bieten hat, dann besuchen Sie einen unserer Nationalparks.

 

Meerestiere

Die 1 600 km lange Küste und die vielen Inseln sind ein wahres Paradies für Meeressäugetiere, denn sie finden in den karibischen und atlantischen Gewässern der Dominikanischen Republik ideale Bedingungen vor. Die Buckelwale in Samaná sind eindeutig die Stars unter den Meerestieren: Sie bevölkern die Bucht von Samaná von Mitte Januar bis Mitte März. Aber auch Manatis und Meeresschildkröten kann man hier beobachten.

Der gefährdete Nagel-Manati lebt in unseren Flussmündungen und Lagunen, vor allem an der Nordküste. In der geschützten Lagune des Schutzgebiets für Meeressäugetiere Estero Hondo leben die meisten dieser pflanzenfressenden Tiere.

Vor der Insel Saona leben vier verschiedene Arten von Meeresschildkröten: die Unechte Karettschildkröte, die Grüne Meeresschildkröte, die Lederschildkröte und die Karettschildkröte. Sie legen an den unberührten Stränden der Insel ihre Eier ab. Auch im Südwesten des Landes, in den Gewässern des Nationalparks Jaragua , kann man die Tiere bei der Eiablage beobachten.

Korallenriffe findet man in vielen Formen und Größen. Viele sind heute geschützt, um sie so vor den Gefahren des wachsenden Tourismus zu bewahren. Die ursprünglichsten Korallenriffe liegen vor der Küste von Montecristi. Aber auch in den Gewässern um die Inseln Cayo Arena, Saona und Catalina gibt es wunderschöne Korallen, ebenso wie vor der Nordküste Samanás.

 

Krokodile & Leguane

Das Spitzkrokodil, eine bedrohte Tierart, lebt im Lago Enriquillo und pflanzt sich hier auch fort. Dieser faszinierende Salzwassersee liegt im Südwesten der Dominikanischen Republik. Obwohl der Wasserspiegel des Sees steigt, legen diese Reptilien ihre Eier hier im Sommer ab. Das macht den See zu einem der wenigen weltweit mit einer derart großen Krokodilbevölkerung. Im Sommer kann man bei einer Bootsfahrt auf dem Lago Enriquillo die Tiere gut dabei beobachten, wie sie sich in Scharen am Ufer sonnen. Aus Sicherheitsgründen ist es jedoch besser, an Bord zu bleiben.

An der Südwestküste des Landes leben auch die meisten Leguane der Dominikanischen Republik. Bei einer Fahrt durch die Gegend von Pedernales kann man sie an heißen Tagen beim Überqueren der Straße beobachten. Sowohl der Nashornleguan als auch der Hispaniola-Leguan sind innerhalb des geschützten Parkbereichs des Lago Enriquillo und auch im Nationalpark Jaragua häufig anzutreffen.

 

Vögel

Die Dominikanische Republik ist für alle, die an Vogelbeobachtung interessiert sind, ein großartiges Reiseziel. 300 Vogelarten sind hier zu Hause, davon sind 32 nur hier anzutreffen. Dazu zählt auch der Nationalvogel des Landes, der Palmschwätzer (Cigua palmera). Wenn Sie einen zu Gesicht bekommen, halten Sie Ausschau nach seinem Nachbarn, dem stark gefährdeten Haiti-Bussard oder Gavilánn de la Hispaniola. Dieser Greifvogel baut sein Nest gerne direkt über dem Nest des Palmschwätzers.

Vielleicht erspähen Sie auch andere heimische Vogelarten wie den Haitispecht, den Haitisittich, die Antillenkrähe, die Schwarzscheitel-Palmtangare und die Antillenschwalbe.

Beliebte Plätze zur Vogelbeobachtung sind die Sierra de Bahoruco – hier leben die meisten einheimischen Arten – der Nationalpark Los Haitises, der Nationalpark Jaragua, der Nationalpark Lago Enriquillo und der National Park Valle Nuevo . Auch an der Nord- und Südküste sowie in den Bergen können Sie viele verschiedene Vogelarten beobachten. Die Mangrovenwälder, Inseln und geschützten Parks sind ein Paradies für Zugvögel und auch für einheimische Vögel.

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